Hauptsächlich Blechschaden: zahlreiche Unfälle gestern auf schneeglatten Fahrbahnen

So viele Verkehrsunfälle und Rutschpartien sich gestern auf verschneiten und glatten Straßen auch ereignet haben, – alle sind glimpflich ausgegangen, berichtet die Verkehrspolizei Bayreuth:

Bei Himmelkron hatte eine 36-jährige Hoferin die Kontrolle über ihren BMW verloren und war in das Heck eines Sattelzugs geschleudert. Alle Beteiligten blieben unverletzt und es entstand lediglich am BMW ein Sachschaden von ca. 2.000 Euro.

Kurz vor der Anschlussstelle Trockau geriet der 41-jährige Kleintransporter-Fahrer aus Leipzig mit seinem Mercedes ins Schleudern und prallte zunächst in die linke Betonschutzwand und anschließend in die rechte Schutzplanke. Während der Schleuderpartie stieß er noch mit dem Sattelzug eines 53-jährigen zusammen. Der Leipziger wurde leicht verletzt. Die Schäden an den Fahrzeugen und an der Schutzplanke belaufen sich auf über 80.000 Euro.

Ein 47-jähriger Lkw-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen befuhr die Abfahrt zur Rastanlage Fränkischen Schweiz zu schnell und kam mit seinem Sattelzug auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen. Der Sattelzug verkeilte sich dann auf Höhe der Ausfahrt in der rechten Schutzplanke. Während der Bergungsarbeiten wurde der rechte Fahrstreifen durch das THW Pegnitz gesperrt. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt und es entstand lediglich ein Sachschaden von ca. 7.000 Euro.

Zwischen der Anschlussstelle Weidensees und Plech verlor ein 34-jähriger aus Jena die Kontrolle über seinen Pkw Renault und schleuderte nach rechts in die Schutzplanke. Von dort wurde der Pkw zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kam quer auf der mittleren Fahrspur zum Stehen. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt und es entsandt ein Gesamtschaden von ca. 2.000 Euro.

An der Anschlussstelle Plech wollte eine 26-jährige Bayreutherin mit ihrem VW Golf die Autobahn verlassen. Dabei unterschätzte sie die gefahrene Geschwindigkeit und stieß in die rechte Schutzplanke. Auch bei diesem Unfall blieb es glücklicherweise lediglich beim Sachschaden von ca. 2300,00 Euro.