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Haus brennt vor Zwangsräumung ab: Leiche wird obduziert

Büchenbach (dpa/lby) – Nach einem Hausbrand im mittelfränkischen Büchenbach soll die aufgefundene männliche Leiche obduziert werden. Ob es sich um den Bewohner des Hauses handelt, sei noch unklar, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Die Obduktion am Donnerstag solle Klarheit bringen.

Der 73 Jahre alte Bewohner des Hauses galt als vermisst. Das Haus im Landkreis Roth hätte eigentlich am Mittwoch zwangsgeräumt werden sollen. Es steht der Verdacht im Raum, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

Das Zweifamilienhaus war in der Nacht zu Mittwoch in Flammen aufgegangen. Zeugen hatten laut Polizei beobachtet, wie der 73-Jährige in der Nacht um und im Haus unterwegs war und dabei möglicherweise den Brand legte. Wegen der unklaren Lage waren bei dem Feuer auch Spezialkräfte der Polizei im Einsatz gewesen.

Das Haus sowie weitere Gebäude auf dem Grundstück fielen den Flammen zum Opfer. Bei den Nebengebäuden handele es sich wohl um Garagen oder Werkstätten, so die Polizei. Auch umliegende Häuser werden nun auf Schäden untersucht. Nachbarn mussten in Sicherheit gebracht werden und konnten zunächst nicht in ihre Häuser zurück.

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