Hausbrand mit dreijährigem Todesopfer in Helmbrechts: Menschliches Handeln als Brandursache

 

Nach einem Wohnhausbrand in Helmbrecht im vergangenen Oktober, bei dem ein dreijähriges Mädchen gestorben war, kommen die Ermittler zu dem Ergebnis: Das Feuer wurde durch menschliches Handeln und nicht durch einen technischen Defekt oder bauliche Mängel verursacht.

Der sechsjährige Sohn der Familie der mit der kleinen Schwester auf dem Dachboden gespielt hatte, soll das Feuer ausgelöst haben. Er hatte offenbar mit einem Feuerzeug gezündelt. Die 14-jährige Tochter der Familie hatte noch versucht, die Kleine vom Dachboden zu retten. Sie konnte durch die Flammen und den starken Rauch aber nur den kleinen Bruder nach draußen bringen.

Die Feuerwehr fand das leblose Kind später auf dem Dachboden. Weil die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt hatten, hat sie Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung ermittelt – wegen der Folgen des Brandes wurde aber von einer Strafe abgesehen.