Haushaltsentwurf der Stadt Kulmbach in der Kritik: kein Geld für Neugestaltung des Kaufplatzareals eingeplant

Im Haushalt für die Stadt Kulmbach für nächstes Jahr sind vier Millionen Euro neue Schulden geplant, die Stadtverwaltung soll mehr Personal bekommen und die Grundsteuern deutlich steigen. Das geht aus dem Haushaltsentwurf der Stadt hervor, den Kulmbachs Stadträte von OB Ingo Lehmann zur Vorberatung bekommen haben. Der Etat steht bereits vor seiner Veröffentlichung in der Kritik, schreibt die Frankenpost heute. Im Haushalt sei weder Geld für städtische Planungen vorgesehen, wie etwa die Umsetzung eines Radwegekonzepts oder auch die Neugestaltung des Kaufplatz-Areals, noch für die Umsetzung eigener Ideen des neuen Oberbürgermeisters. Kritik kommt von mehreren Stadträten, dem Kulmbacher OB fehle es an Visionen.

Dieser Haushaltsentwurf wird jetzt erst noch beraten. Er sollte eigentlich in der nächsten Stadtratssitzung, am 26. November, verabschiedet werden, – das wurde aber bereits auf den 10. Dezember verschoben.