Heute ist Weltwassertag: Wert des Wassers im Mittelpunkt – Verbrauch in Kulmbach gestiegen

Heute ist Weltwassertag. Ein Tag, an dem die Stadtwerke, der Bezirk und die Regierung von Oberfranken wie viele andere Behörden und Institutionen weltweit auf die Bedeutung des Wassers hinweisen. Damit die Qualität des Kulmbacher Trinkwassers auf höchstem Niveau bleib, so Stadtwerkechef Stefan Pröschold, muss es vor Verschmutzungen, Nitrateintragungen oder auch Arzneimittelrückständen geschützt werden. Vergangenes Jahr haben die Kulmbacher drei Prozent mehr Wasser verbraucht, die Stadtwerke nennen die Corona-Pandemie als Ursache, weil die meisten Menschen nicht in den Urlaub fahren konnten und daheim geblieben sind.

Für die Region macht die Regierung von Oberfranken heute darauf aufmerksam, dass in den letzten fünf Jahren mehr als 40 Baumaßnahmen für gut 20 Millionen Euro in eine zukunftssichere Wasserversorgung in Angriff genommen worden sind. Man beobachte in Oberfranken niedrigere Flusspegel durch die Trockenheit der vergangenen Jahre, versiegende Quellen und gleichzeitig einen Rückgang der Grundwasserneubildung.

Bezirkstagspräsident Henry Schramm macht darüber hinaus auf die Bedeutung des Wassers für fische aufmerksam.  Nur sieben Prozent der deutschen Flüsse und Bäche sind laut UNESCO in einem guten oder sehr guten Zustand.

(Bildquelle: Bezirk Oberfranken)