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Hilfe, wo sie gebraucht wird: Landkreis Kulmbach bekommt Unterstützung von der Bundeswehr

Trotz der bedrückenden Situation mit Corona im Landkreis Kulmbach ist heute ein Tag der Hoffnung und Dankbarkeit. So hat es Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner auf einer Pressekonferenz gesagt. Damit bezieht er sich auf die Unterstützung der Bundeswehr, die der Landkreis Kulmbach bekommt. Insgesamt 54 Soldaten helfen ab dieser Woche bei verschiedensten Aufgaben. 27 davon haben sogar eine Ausbildung im Pflegebereich. Sie werden in den drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis Kulmbach eingesetzt, in denen zuletzt ein massives Infektionsgeschehen registriert wurde. Konkret helfen zwei Soldaten im Seniorenheim Am Rasen in Kulmbach, 15 in der Karl-Herold-Seniorenwohnanlage in der Brenkstraße und 10 bei pro Seniore in Wirsberg. Die anderen Soldaten, sogenannte „helfende Hände“ unterstützen zusätzlich. Laut dem Kulmbacher Landrat ist das Hilfe, dort, wo sie am nötigsten gebraucht wird, worüber vor allem die Träger der betroffenen Einrichtungen sehr dankbar seien. Besonders beeindruckt habe den Landrat die schnelle Organisation der Bundeswehr. Die ersten Soldaten nehmen noch heute Nacht (Mo) die Arbeit auf.