Historische Verluste: regionale Brauereien kämpfen gegen coronabedingte Umsatzeinbußen

Die Brauereien kämpfen mit Absatzverlusten in historischen Dimensionen. Das hat eine Branchenumfrage des Deutschen Brauer-Bundes ergeben. Auch die hiesigen Vertreter der Brauwirtschaft machen deutlich: je kleiner die Brauerei, desto mehr ist sie von Gastronomie und Veranstaltungen abhängig und desto schlimmer sind die Einbußen. Bei einigen oberfränkischen Brauereien ist die Rede davon, dass 2020 bis zu ein Fünftel des Jahresumsatzes fehle. In den vergangenen beiden Monaten sei die Situation noch schlimmer geworden. Einigen Unternehmen hätten im Dezember und Januar bis zu 50% des Umsatzes gefehlt.

Wie es weitergeht, traut sich keiner zu prognostizieren. Die Brauer hoffen auf mehr Geschäft zu Ostern. Ob die Corona-Maßnahmen das zulassen werden, können sie nicht abschätzen. Ein zweites großes Problem sei laut den kleinen, handwerklichen Betrieben der Preiskampf der großen Industriebrauereien. Die Kulmbacher Brauerei entgegnet auf unsere Anfrage hin: den Preiskampf mache der Lebensmittelhandel.