Höhere Gebühren: Kulmbacher Schlachthof verlangt mehr für Schweine-Schlachtung

Alles wird teurer, für jeden. Obs das Eis ist, oder Nudeln und Butter, Gas oder Benzin oder Rohstoffe und Vorprodukte für die Industrie. Jetzt trifft die Preissteigerung auch die Bauern, die ihre Schweine am Kulmbacher Schlachthof schlachten lassen.
Der Kulmbacher Stadtrat hat gestern eine Gebühren-Erhöhung beschlossen und zwar um 35 Prozent, schreibt die Frankenpost. Der Grund ist, dass der Schlachthof pro Schwein über 8 Euro draufzahlt.
Der Bauernverband will jetzt recherchieren ob’s anderswo billiger wäre und der Kulmbacher BBV-Geschäftsführer Harald Köppel ist sich sicher, die Direktvermarkter und die Metzger müssen die Preiserhöhung an ihren Kunden weiterreichen.
Der Stadtrat wollte mit einer Preiserhöhung eigentlich warten, bis die neue Helium-Schlachtung läuft. Allerdings gibt es Verzögerungen, weil man auf Material und Technik wartet.