Höhere Pegelstände durch Dauerregen: Gemeinden und Hilfskräfte sehen Lage entspannt

In den letzten Tagen hat es viel geregnet, wodurch auch einige Flüsse im Kulmbacher Land über die Ufer getreten sind. Der Weiße Main bei Ködnitz steht fast an Meldestufe drei und der Main bei Mainleus ist inzwischen bei der dritten Meldestufe angelangt. Heißt: Einzelne Straßen und Häuser könnten dann vom Hochwasser betroffen sein.

Im Markt Mainleus verfällt man deswegen nicht in Panik. Seitdem es den Hochwasserschutz beim Ortsteil Pölz gibt, gebe es durch solche Pegelstände keine überfluteten Keller mehr, heißt es aus dem Rathaus. Es könnten allerdings vereinzelt Straße betroffen sein, wie beispielsweise die Heinersreuther Straße beim Freibad. Der Bauhof sei in Alarmbereitschaft und stellt entsprechend Warnschilder auf.

Auch beim Kulmbacher THW sieht man den Hochwasserprognosen entspannt entgegen. Die angekündigten Pegelstände seien nicht besorgniserregend und würden vor allem die ausgewiesenen Überflutungsflächen betreffen. Die Sandsackvorräte seien aber gut gefüllt und die Hilfskräfte immer einsatzbereit, heißt es vom Kulmbacher THW.

Die Pegel von einigen  Bächen in der Region haben inzwischen Meldestufe eins erreicht, etwa der Weiße Main in Bad Berneck, die Schorgast in Wirsberg, die Untere Steinach in Untersteinach. Im Landkreis Kronach hat die Rodach in Erlabrück Meldestufe drei im Landkreis Kronach, die Kronach in Steinberg und die Haßlach in Neukenroth – sie alle fließen in den Main – an ihrem Zusammenfluss in Unterlangestadt steht die Rodach vor Meldestufe 2.

Inzwischen sind am Roten Main auch zwei Straßen gesperrt – die KU 16 bei Langenstadt und die KU 11 bei Neuenreuth.