Hoffnung für Ehsan aus Stadtsteinach: Innenminister lockert Regelung für abgelehnte Asylbewerber in Pflegeberufe

Das ist eine große Hoffnung für einen jungen Altenpflegehelfer in Stadtsteinach. Ehsan aus Afghanistan hat die Ausbildung fertig und alles wäre gut, wenn er eine Arbeitserlaubnis hätte. Weil er nur geduldet ist, bekommt er die bisher nicht von der Regierung von Oberfranken.
Jetzt kommt die Meldung aus dem Bayerischen Innenministerium: die Pflegehelferausbildung von Asylbewerbern sei ab sofort auch nach Ablehnung des Asylantrags möglich.
Grundsätzlich ,so heißt es weiter, erlaube die „3-plus-2-Regelung“ abgelehnten Asylbewerbern die Fortführung einer bereits begonnenen dreijährigen Ausbildung in einem qualifizierten Ausbildungsberuf und anschließend eine zweijährige Arbeit in einem Betrieb.
Der Grund ist einfach; die Pflegeberufe werden immer wichtiger in unserer Gesellschaft und Fachkräfte werden händeringend gesucht. In Afghanistan ist die Achtung vor dem Alter und die Fürsorge für alte Menschen in der Gesellschaft hoch geachtet, auch deswegen streben junge Afghanen bei uns in die Pflegeberufe. Weil Afghanistan aber als „sicher“ eingestuft ist, werden junge Afghanen bei uns oft nur „geduldet“ , bedeutet, sollen in ihr Heimatland zurückkehren und bekommen meist keine Arbeitserlaubnis.