Hoffnung für Farsan: Jetzt gibt’s eine Schutzvereinbarung für konvertierte Christen

Im Gemeindehaus der Kulmbacher Kreuzkirche hat sich gestern ein Unterstützerkreis gegründet, der Asylsuchenden und Flüchtlingen helfen will. Anlass ist der Fall von Farsan Hussein aus Kulmbach. Laut Frankenpost steht der 22-jährige konvertierte Christ aus dem Iran jetzt unter dem Schutz einer Vereinbahrung zwischen Innenministerium und evangelischer Landeskirche. Zusätzlich hat Oberbürgermeister Henry Schramm interveniert und beim Innenministerium erreicht, dass die Ausländerbehörde in Bayreuth gebeten wird, keine weiteren Maßnahmen gegen Farsan zu ergreifen, bis der Status konvertierter Christen geklärt ist.
Für Pfarrer Singer aus Kulmbach steht die Ampel damit, wie er sagt, auf gelb, aber noch nicht auf grün – schriftlich habe Farsan noch nichts.
Der junge Iraner hatte vergangene Woche zugesagt, freiwillig in den Iran auszureisen um dann als Arbeitsmigrant mit einem neuen Visum wieder zu kommen – ob das noch gilt, ist aktuell unklar.
Gleichzeitig heißt es, diese Woche werde sich der Petitionsausschuss des Landtags mit Farsans Fall beschäftigen.