Hohe Corona-Infektionsgefahr: IG BAU fordert besseren Schutz von Erntehelfern

Erntehelfer sollen besser geschützt werden. Das fordert die IG BAU Oberfranken und mahnt die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften in der Landwirtschaft an. Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, trügen ein besonders hohes Risiko, an Corona zu erkranken, heißt es von Seiten der Gewerkschaft. Ein Großteil der Erntehelfer sei nach wie vor in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Genauso gefährlich sei es, wenn Beschäftigte in Sammeltransporten zu den Feldern gefahren würden. Die IG BAU fordert die Unternehmen dazu auf, alles dafür zu tun, dass die Branche nicht zum Corona-Hotspot werde. Gleichzeitig seien verstärkte Arbeitsschutz- und Hygienekontrollen der Behörden notwendig. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt die Landwirtschaft in den Landkreisen Kulmbach und Lichtenfels rund 170 Menschen, im Landkreis Kronach sind es 280.