Die Gasumlage bedeutet zunächst zusätzlich 2,4 Cent pro Kilowattstunde, die alle Gaskunden bezahlen müssen, Privathaushalte ebenso wie Firmen, © Bernd Weißbrod/dpa

Hohe Gaspreise, hohe Nachzahlungen: Was tun, wenn man nicht bezahlen kann?

Die Gaspreise schnellen in die Höhe. Und das so extrem, dass sich manche schon jetzt Sorgen machen, dass nächstes Jahr eine ordentliche Nachzahlung auf sie zukommt. Über ein Jahr können sich da über 1.000 Euro ansammeln. Bei den Stadtwerken in Bayreuth, zum Beispiel reagiert man vorzeitig und erinnert die Kunden schon bei  kleinen ausstehenden Beträgen schriftlich, damit sich die Ausstände nicht so sehr summieren. Der Rat, wer nicht klar kommt und die Gaslieferung nicht mehr zahlen kann, sollte mit diesen Schreiben rechtzeitig zum Sozialamt oder zum Jobcenter gehen. Die Bayreuther Stadtwerke  weisen auch auf Hilfsangebot caritativen Einrichtungen hin.

Viele Gaskunden erhöhen auch jetzt schon ihre monatlichen Abschlagszahlungen um beispielsweise 20 Euro, dann wird der Sprung hinterher nicht so hoch und falls was übrig bleiben sollte, bekommt man sein Geld ja zurück.
Angesagt ist auch jetzt schon, Gas zu sparen, vor allem beim Heizen. Ein Tipp der Fachleute, man muss man nicht die komplette Wohnung, oder das komplette Haus beheizen. Es gibt Räume, in denen man seltener ist, da reicht es vielleicht auch, wenn man eine Nachttemperatur einstellt.