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Hrubesch bekräftigt: Zeit für den Ruhestand

Nürnberg (dpa) – Fußballtrainer Horst Hrubesch hat seinen Plan bekräftigt, nach den beiden Länderspielen mit der Frauen-Nationalmannschaft im November, in den Ruhestand zu gehen. Auf die Frage, ob DFB-Präsident Reinhard Grindel ihn nicht umstimmen könne, damit er in anderer Funktion beim Verband weitermache, sagte der 67-Jährige am Freitag bei der Gala zur Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises in Nürnberg: «Er hat keine Chance. Es ist an der Zeit.»

Weiter sagte er: «Jeder ist zu ersetzen. Ich habe 20 Jahre für einen supertollen Verband gearbeitet. Der natürlich auch seine Fehler hat und manchmal etwas langatmig ist und etwas länger braucht, um zu begreifen. Aber wenn man sieht, was wir in den letzten 20 Jahren geschafft haben, ist das schon gut.»

Mit seiner Frau wird Hrubesch demnächst auf eine lange versprochene Reise gehen: «Ein Monat Malaysia, sechs Wochen Neuseeland, dann noch Hawaii und Grand Canyon.» Zunächst wird er aber die Frauenfußball-Nationalmannschaft in den letzten beiden Länderspielen des Jahres am 10. November in Osnabrück gegen Italien und am 13. November in Erfurt gegen Spanien betreuen. Nachfolgerin Martina Voss-Tecklenburg tritt ihren Job als Bundestrainerin frühestens am 1. Dezember an.