Immer mehr Nicht-Schwimmer: Schwimmbadsterben sorgt für alarmierende Zahlen

Immer mehr Schwimm- und Hallenbäder in Deutschland müssen schließen, weil die Kommunen zu wenig Geld für Sanierungen und laufende Kosten zur Verfügung haben. Das hat zur Folge, dass immer weniger Kinder richtig schwimmen können – das bestätigen aktuelle Zahlen der DLRG. Rund 60% der Grundschüler würden als schlechte Schwimmer eingestuft werden. Das ändert sich auch im Laufe des Lebens nicht, immerhin noch jeder zweite Erwachsene kann laut DLRG nicht richtig schwimmen.

Das Schwimmbadsterben sieht auch Marco Dörfler, Vorstand der Kulmbacher DLRG, kritisch. Mit Blick auf unsere Region kann er aber beruhigen. Der Landkreis ist gut aufgestellt, man kann froh sein, dass es hier noch viele Möglichkeiten zum Schwimmen gibt. Das liegt auch an der nötigen finanziellen Unterstützung durch die Stadtwerke.

Um zu verhindern, dass noch mehr Bäder schließen, hat die DLRG Deutschland eine Online-Petition ins Leben gerufen. Auf der DLRG-Internetseite kann man die Petition „Rettet die Bäder“ mit wenigen Klicks unterstützen.