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Impfen mit Astrazeneca: In Arztpraxen dürfen auch unter 60-Jährige mit dem Vakzin immunisiert werden

Fast 19.000 Menschen im Kulmbacher Land sind inzwischen das erste Mal gegen Corona geimpft, mehr als 7.000 Menschen haben bereits ihre zweite Impfdosis erhalten. Der Landkreis Kulmbach kommt bei den Impfungen gut voran, auch dank einiger Sonderlieferungen an Impfstoff. Die Impfquote liegt über 26 Prozent.
Zuletzt gab es Sonderimpfaktionen mit Astrazeneca, außerhalb der Priorisierung, die in Kulmbach, wie auch in Kronach und Lichtenfels sehr gut angenommen werden.
Jetzt hat Gesundheitsminister Holetschek das Vakzin von Astrazeneca in Arztpraxen für alle Altersgruppen freigegeben. Ab heute dürfen auch Personen unter 60 in Arztpraxen damit geimpft werden. Hintergrund ist, dass es beim Hausarzt ein ausführliches Aufklärungsgespräch geben soll und dass , laut Holetschek, jede Dosis des Impfstoffs möglichst rasch verimpft  und noch mehr Menschen ein möglichst rascher Zugang zur Schutzimpfung ermöglicht werden soll.

Der Kulmbacher Augenarzt Dr. Gernot Petzold ruft heute alle Kulmbacher Fachärzte auf, sich an den Impfungen zu beteiligen. Neben den Hausärzten impfen bisher nur drei Kulmbacher Fachärzte. Vor allem mit den zu erwartenden größeren Liefermengen, so Petzold, könnten in Kulmbach 1.000 Impfungen pro Tag möglich sein und  die viel beschworene Herdenimmunität Ende Juli bei uns erreicht sein.