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Impfpanne in Bayreuth: aus sechs Impfdosen wurden 12 – Aufmerksamkeitsfehler

Wegen einer Panne in einem Bayreuther Impfzentrum müssen 600 Geimpfte zum Antigentest um zu sehen, ob ihr Impfschutz ausreicht. Am 14. Mai war im Impfzentrum an der Johannes-Kepler-Realschule einigen Impflingen möglicherweise eine zu geringe Impfdosis gespritzt worden. Der Ärztliche Leiter des Impfzentrums Bayreuth Stefan Wirth zu den bisherigen Nachforschungen:

 

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„Wir gehen davon aus – wir können es natürlich auch nicht ganz genau nachkonstruieren -, dass aus Versehen eine Durchstechflasche zweimal verwendet wurde. Es wurden aus dieser Durchstechflasche sechs korrekte Dosen entnommen. Dann ist immer noch ein kleiner Rest in der Durchstechflasche. Und dieser kleine Rest wurde dann nochmal mit 1,8 Milliliter Kochsalzlösung verdünnt, so dass dann sechs Dosen herausgenommen wurden, die zu stark verdünnt waren.“

Der Leiter des Bayreuther Impfzentrums sieht keinen Prozess-, sondern einen „Flüchtigkeitsfehler“, das könne jedem  passieren.