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Impfungen für Kinder und Jugendliche: Kulmbacher Ärzte haben keine Bedenken

Sollen Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren gegen das Corona Virus geimpft werden oder wartet man mit einer Impfempfehlung noch auf mehr Daten? Diese Frage wurde gestern (Do) unter anderem auf dem Bund-Länder-Treffen diskutiert. Viele Eltern machen sich Sorgen über mögliche Nebenwirkungen, eine Reaktion wie Fieber oder Gliederschmerzen sei bei einer Impfung aber normal und unbedenklich, erklärt der Kulmbacher Kinderarzt Hartwig Höhre. Die Symptome würden zeigen, dass das Immunsystem reagiert.

Die Impfung ermögliche Kindern und Jugendlichen wieder mehr Freiheiten und den Kontakt zu Freunden, so der Arzt, dieser Kontakt sei wichtig für ihre Entwicklung. Zudem schütze man so weitere Familienmitglieder vor einem einschleppen des Virus nach Hause. Zwar seien entsprechende Studien noch nicht abgeschlossen, bis jetzt habe aber kein Kind mit schweren Nebenwirkungen zu kämpfen gehabt. Um Bedenken auszuräumen können sich Eltern jederzeit an die Kulmbacher Kinderärzte wenden, aus medizinischer Sicht gebe es zum aktuellen Zeitpunkt aber keinen Grund zur Sorge, so der Fachmann.