Investitionen in die Infrastruktur dürften nicht verschleppt werden: IG BAU appelliert an Kommunalpolitiker

Investitionen in die Infrastruktur in der Region dürften auch in Krisenzeiten nicht verschleppt werden. Dazu ruft die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt auf. Im vergangenen Jahr habe der Landkreis Kulmbach laut Kassenstatistik rund 40 Millionen Euro in öffentliche Infrastruktur investiert, dieses Level müsse mit Blick auf den jahrelangen Investitionsstau gehalten werden, so die IG BAU. Ein Sparen an der Infrastruktur wäre ein Sparen am falschen Ende. Neue Kitas, renovierte Ämter und moderne Wasserleitungen seien für eine nachhaltige regionale Wirtschaftsentwicklung in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung, heißt es. Mit Blick auf die angespannte kommunale Kassenlage verweist die IG BAU auf die Hilfen aus den Corona-Konjunkturpaketen.