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Jungem Wirsberger droht Gefängnis: Prozess wegen Vergewaltigung in Bayreuth

Ernst wird es für einen 28-jährigen Wirsberger heute vor dem Landgericht in Bayreuth. Der junge Mann ist der Vergewaltigung angeklagt – ihm droht eine Gefängnisstrafe. Zum Auftakt des Verfahrens vor dem Bayreuther Landgericht gab es vergangene Woche tiefe Einblicke in die Beziehung des 28-Jährigen zu einer jungen Frau aus dem Kulmbacher Land. Über eine Dating-App kennengelernt hat sich zwischen den beiden wohl so eine Art Hass-Liebe entwickelt, mit Schlägen, Beleidigungen, gegenseitigem Anspucken und viel Eifersucht.

Dass er seine inzwischen Ex-Freundin sogar bedroht und gewürgt hat, hat der angeklagte Wirsberger vor Gericht zugegeben, vergewaltigt will er sie aber nicht haben.

Vorsitzender Richter Bernhard Heim hat dem Angeklagten zuletzt ins Gewissen geredet, es gebe starke Indizien für eine Vergewaltigung und ein entsprechendes Gutachten. Mit einem Geständnis könne der Angeklagte dem Opfer die Aussage ersparen, möglich wäre auch ein so genannter Täter-Opfer-Ausgleich, was sich ebenfalls mildernd auf die Strafe auswirken könne.

Heute (2.Sep) wird das Verfahren vor dem Landgericht in Bayreuth fortgesetzt.