K.-o.-Tropfen in Kulmbach?: Polizei ermittelt in zwei Fällen

Die Kulmbacher Polizei ermittelt laut Bayerische Rundschau in einem K.-o.-Tropfen-Fall. Zwei junge Frauen haben bei der Polizei angezeigt, sie hätten am vorletzten Wochenende in einem Kulmbacher Lokal bei einer Tanzveranstaltung K.-o.-Tropfen verabreicht bekommen.

Der Nachweis ist wie immer bei K.-o.-Tropfen schwierig. Fakt ist, beide junge Damen, 18 und 22 Jahre alt, sind am vorletzten Wochenende mit Ausfallerscheinungen ins Kulmbacher Krankenhaus gebracht worden. Beide waren zwar stark alkoholisiert, meinen aber, dass jemand ihnen Betäubungstropfen ins Getränk getan haben muss. Die Polizei muss die Laborergebnisse abwarten. Eine konkreten Verdacht gibt es nicht.

Es kann aber nicht schaden, die Warnung zu wiederholen: in Kneipen und Diskotheken sollte man offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen. K.-o.-Tropfen-Opfer sind betäubt und wehrlos und können sich anschließend nicht mehr oder nur bruchstückhaft erinnern.