Kampf dem Eichenprozessionsspinner: neues Gerät in Kulmbach im Einsatz

Seine Brennhärchen können Juckreiz, Allergien und Entzündungen auslösen. Schon allein deshalb hat die Kulmbacher Stadtförsterin Carmen Hombach, dem Eichenprozessionsspinner jetzt den Kampf angesagt. Seit Dienstagmorgen um 6:00 Uhr ist sie mit ihren Arbeitern in den Stadtwäldern unterwegs, um den Bestand der Raupe dieses Jahr so gering wie möglich zu halten.

Die Stadt Kulmbach hat dafür dieses Jahr extra ein neues Gerät gekauft. Mit dieser Spritze ist es möglich, das Mittel bis zu 35 Meter hoch in den Eichen zu verteilen und durch den Sprühregen, der aus dem Gerät komme, sei die Verteilung sehr effektiv. Das einzige Problem sei der Wind. Bei zu starken Böen müsse die Arbeit mit der Spritze abgebrochen werden.

Ob die Behandlung der Eichen etwas bringe, könne man jetzt noch nicht sagen, allerdings sei jede Aktion besser, als gar nichts zu tun.

Für den Menschen sei das Mittel laut Gebrauchsanweisung nicht gefährlich. Gesprüht wird mit einem Pflanzenextrakt, der stark mit Wasser verdünnt sei. Das Mittel hindere die Raupen am Fressen und der Weiterentwicklung.