Karstadt-Krise: Mitarbeiter in Bayreuth, Bamberg und Coburg müssen abwarten

Wie es mit den Karstadt Filialen in Bayreuth, Bamberg und Coburg weitergeht, wird sich wohl erst im neuen Jahr entscheiden. So lange müssen die Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze bangen. Die große Frage ist, ob die Zeit der großen Kaufhäuser, in denen man zentral in der Stadt alles bekommt, vorbei ist, angesichts immer stärker werdenden online-Handels.
Fakt ist, dass Insolvenzverwalter Geiwitz dem Management zur Seite gestellt wurde. Karstadt will seine 131 Kaufhäuser reduzieren, 40 weniger sollen es werden und die verbleibenden Häuser sollen eine lebensfähige Struktur bekommen.
Was vielen Hoffnung gemacht hatte war das Interesse des Online-Handels Buero.de, der an bis zu 47 Karstadt-Filialen vor allem in mittelgroßen Städten interessiert sein soll.  Buero.de hält sich, was konkrete Standorte betrifft, zurück und der Karstadt-Insolvenzverwalter will das Weihnachtsgeschäft abwarten und dann sehen, welche Filiale bleibt und welche zur Disposition steht.