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Kauerndorfer Tunnel: Restrisiko, Trinkwasser zu verschmutzen, besteht

Der Bau des Kauerndorfer Tunnels kann nicht mehr gestoppt werden. Und damit auch nicht die Bohrungen, in der Nähe der wichtigen Trinkwasserquellen für die Stadt Kulmbach. Ungefähr die Hälfte des Trinkwassers der Stadt kommt aus den dortigen Tiefbrunnen.

Der Werkleiter der Stadtwerke Kulmbach, Stephan Pröschold, macht aber deutlich, dass alle Schutzmaßnahmen vom Staatlichen Bauamt Bayreuth umfassend geplant wurden. Dennoch bestehe ein Restrisiko, dass etwas ins Grundwasser gelangen könnte, so Pröschold:

Das wäre aber der absolute Ernstfall. Sollten die Bauarbeiten wie geplant durchgeführt werden, könnte das nicht passieren, so Pröschold weiter. Mitarbeiter der Stadtwerke Kulmbach überwachen deswegen, ob bei den Arbeiten alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden.