Kein Brexit in Sicht: Kulmbacher Unternehmen hängen weiter in der Luft

Rund 200 Unternehmen in der Region Kulmbach warten seit Monaten auf ein Ergebnis der Brexit-Verhandlungen, Aufträge mit britischen Firmen liegen auf Eis oder bleiben komplett aus. Gestern Abend hat das britische Parlament dafür gestimmt, den Austritt aus der EU zu verschieben. Das bedeutet für die Unternehmen hier in der Region: Die Hängepartie geht weiter. Laut Sara Franke, von der IHK Bayreuth, reagieren oberfränkische Unternehmen auf den ungewissen Ausgang der Brexit-Verhandlungen mit Käufen von Lagerhallen, um möglichst viele Waren auf die Insel zu schaffen, bevor ein Harter-Brexit die Warenlieferung nach Großbritannien erschwert.

Ein Harter-Brexit würde beispielsweise offen lassen, wie mit Export- und Importwaren umgegangen wird. Auch Zölle würden dann beim Warenverkehr erhoben werden, das kann sich wiederum auch auf Preise von Produkten hier bei uns in der Region auswirken.