Kein Klimaschutz: Veit Pöhlmann nennt Freiflächen-Photovoltaikanlagen Verbrechen an der Menschheit

Seit der Kulmbacher Stadtrat den Bau einer Photovoltaikanlage bei Grafendobrach abgelehnt hat, reißt die Diskussion nicht ab. Der Stadtrat hatte sich dafür entschieden, seinen Grundsatz aus den letzten Jahren beizubehalten, Photovoltaikanlagen sollen im Kulmbacher Stadtgebiet nur auf Dächern genehmigt werden.

Der Kulmbacher FDP-Kreisrat und prominente Limmersdorfer, Veit Pöhlmann, gibt dem Stadtrat Recht. Photovoltaikanlagen in unseren Regionen seien ein Verbrechen an der Menschheit, wettert er in der Bayerischen Rundschau.

Bei aller Notwendigkeit für die Energiewende dürfe man nicht alles als ökologisch bezeichnen, was irgendwie vordergründig alternativ sei, so Pöhlmann. Er spricht sich dafür aus, die ökologische Gesamtwirkung zu prüfen. Pöhlmann nennt die Nebenwirkungen von Photovoltaikanlagen auf der freien Fläche gravierend und negativ und damit nicht sinnvoll als Teil des Energie-Mixes.

Der Kreisrat argumentiert, auf der einen Seite importiere Deutschland Produkte von Mega-Plantagen aus fernen Ländern, auf der anderen Seite würde mit den Freiflächenanlage die Konkurrenz um die Böden angeheizt zwischen Lebensmittelproduktion und Energieproduktion und die Pachtpreise in die Höhe getrieben. Pöhlmann nennt Photovoltaikanlagen auf riesigen Flächen bei uns grotesk und wegen der zu geringen und schwachen Sonneneinstrahlung absolut unwirtschaftlich und sogar Missbrauch des Zieles.