Keine Heiße Spur aber viele Ansätze: Einblicke in Bayreuther Mordermittlungen

Eine heiße Spur im Fall des erstochenen Bayreuthers Daniel W. gibt es auch zwei Monate nach der brutalen Tat auf einem Radweg bei Oberkonnersreuth nicht. Das hat Polizeisprecher Alexander Czech im Radio Plassenburg-Gespräch erklärt.

Die 30-köpfige Sonderkommission hat inzwischen viele der eingegangenen Hinweise ausgewertet. Das familiäre Umfeld wurde überprüft, Hinweise abgearbeitet und Ermittlungsansätze in alle möglichen Richtungen verfolgt. Zum Beispiel prüfen laut Nordbayerischer Kurier IT-Experten der Polizei Computer-Daten des getöteten 24-jährigen Computer-Fachmanns. Ob es eine Spur in die Hackerszene gibt, wollen die Ermittler nicht verraten, aber es ist von einigen Terrabyte Datenmaterial die Rede, das ausgewertet werden müsse.

Auf der andere Seite wird auch ein möglicher Zusammenhang mit einem Selbstmord eines jungen Mannes aus der gleichen christlichen Gemeinde überprüft und es gab wohl eine Hausdurchsuchung, die die Polizei aber nicht bestätigt.

Inzwischen bleibt die Verunsicherung in der Bevölkerung nach der brutalen Bluttat groß und die Polizei  hält ihre Präsenz in der Stadt höher als üblich. Daniel W. war erstochen und sein Körper dann entstellt worden.