Keine Strafe wegen Wahlwerbung: Zahnarzt Dr. Bastobbe wurde verwarnt

Der Mainleuser Zahnarzt und Kulmbacher Stadtrat Dr. Peter Bastobbe bekommt keine Strafe wegen der Wahlwerbung, die er bei der diesjährigen Stadtratswahl an seine Patienten verschickt hat, sondern nur eine Verwarnung. Von einem Bußgeld sieht das Landesamt für Datenschutzsicherheit Medienberichten zufolge ab, weil es Adressdaten für wenig sensibel hält. Außerdem habe der Zahnarzt erstmals gegen den Datenschutz verstoßen, heißt es in der Begründung.

Bastobbe hatte Anfang des Jahres Patientendaten genutzt, um seine Wahlwerbung zu verschicken. Seinen Angaben nach an nur wenige Haushalte. Zwei Patienten hatten den Datenmissbrauch gemeldet.