Kinderbetreuung in Kulmbach: Stadt soll sich auf neue Gesetzeslage vorbereiten

Wenn es ab 2026 in Deutschland einen Rechtsanspruch für Grundschulkinder auf eine Ganztagsbetreuung gibt, dann sollte sich die Stadt Kulmbach darauf vorbereiten. Das meint der Kulmbacher FDP-Stadtrat Thomas Nagel. In seiner Eigenschaft als Verwaltungsrat für die Kinderhorte in Kulmbach fordert er in einem Antrag, dass die Stadt eine Art Bestandsaufnahme macht und dann reagiert. Da müssten dann Neubaugebiete wie in den Stadtteilen Petzmannsberg oder Burghaig ebenso mit eingerechnet werden, wie der Uni-Campus und Zuzüge, die man sich ja wünscht. Dann müsste auch eine Kinderbetreuung am Nachmittag sichergestellt werden können.

Bei der Kinderbetreuung könnte es dann eng werden. Nach Nagels Worten stehen in Burghaig zum Beispiel jetzt schon 50 Kinder auf der Warteliste im Krippen- und Kindergartenbereich.