Klärende Worte: Gespräch zum Untersteinacher Wasserstreit

Der Streit um die Wasserversorgung in Untersteinach beschäftigt inzwischen nicht nur die beiden Lager in der Gemeinde, diverse Fachleute, Initiativen und Gutachter, gestern gab es eine Art Runden Tisch. Beteiligt waren Vertreter des Kulmbacher Landratsamtes, der Gemeinde Untersteinach, des Wasserwirtschaftsamtes, der Fernwasserversorgung Oberfranken und der Regierung von Oberfranken.

Als Ergebnis gab es eine Klärung in einer Grundsatzfrage und eine Fahrplan wie es jetzt weitergeht.

Grundsätzlich, das wurde gestern klar, muss Die FWO Wasser liefern, sollten die Untersteinacher beschließen, ihr Trinkwasser von einem kommunalen Zweckverband zu beziehen. Das bedeutet, die FWO kann sich nicht von sich aus zurückziehen, weil sie nicht in den Untersteinacher Wasserstreit hineingezogen werden will.
Bei dem Treffen gestern wurde festgestellt, dass die Qualität des Wassers aus dem Brunnen Pressecklein, um den eine Interessengemeinschaft kämpft, einwandfrei ist, allerdings auch, dass saniert werden muss. Knackpunkt ist die Frage, wie teuer die nötigen Sanierungsarbeiten rund um den Brunnen werden.

Untersteinach, so die Empfehlung aus dem Gespräch gestern, solle als nächstes mit dem Wasserwirtschaftsamt Hof noch offenen Fragen klären, sich um Förderanträge kümmern und dann entscheiden.