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Klage gegen fristlose Kündigung: Städtischer Mitarbeiter bekommt Abfindung und Nachzahlung

Einer der beiden städtischen Mitarbeiter, gegen die im OB-Wahlkampf vergangenes Jahr wegen Wahlfälschung ermittelt worden war, hat sich mit der Stadt laut Bayerische Rundschau auf einen Vergleich geeinigt. Jetzt haben beide Seiten drei Wochen Bedenkzeit.

Der Mann hatte vor dem Arbeitsgericht gegen seine fristlose Kündigung geklagt. Die hatte die Stadt Kulmbach damit begründet, dass der 33 -Jährige gedroht habe, er könne auch krank werden, wenn er nicht wieder zurück ins Bürgerbüro versetzt werde. Die Staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen des angeblichen Wahlbetrugs waren eingestellt worden.

Vor dem Arbeitsgericht hat man sich jetzt geeinigt. Der 33-Jährige bekommt bis Ende 2020 sein Gehalt nachgezahlt, erhält eine Abfindung über 10.000 Euro und außerdem ein wohlwollendes Arbeitszeugnis.

Sollte eine der beiden Parteien diesem Vergleich doch nicht zustimmen, wird das Arbeitsgericht ein Urteil fällen.