Kleindenkmal mit viel Geschichte: das Pinsenhofkreuz steht wieder an seinem Platz

Das Steinkreuz vom Pinsenhof steht wieder an seinem angestammten Platz – an einem Feldweg zwischen Trebgast und der Kulmbacher Plassenburg, beim Pinsenhof. Um den Sühne- oder Grenzstein aus dem Mittelalter gibt es viele Sagen, dort soll der goldene Sarg von König Attila begraben sein, oder auch ein im Dreißigjährigen Krieg ein feindlicher Kundschafter erschlagen worden sein.

Wie auch immer, das uralte Steinkreuz war vor etwa zehn Jahren beschädigt worden. Der Verein Freunde der Plassenburg hat sich des Kleindenkmals angenommen, es raustarieren lassen, dafür Spendengelder gesammelt und den Rest selbst drauf gelegt.
Dabei ist dem Verein ein kleiner Coup gelungen, er hat einen Restaurator des berühmten Dresdner Zwingers für die Arbeit gewinnen können, Clemens Muth ( Bild), der in Oberfranken lebt. Heute worden das Steinkreuz schon mal wieder aufgestellt, offiziell eingeweiht werden soll es mit einem Festakt am 30. Juni.