Kommando zurück: Mittagsverpflegung an den Kulmbacher Schulen bleibt wie bisher

Bei der Mittagsverpflegung der Schüler in Kulmbach bleibt erstmal alles beim Alten. Die bisherigen Lieferanten werden auch im neuen Schuljahr das Essen für die Schüler liefern. Aus einer Mitteilung der Stadt Kulmbach geht hervor, dass sowohl die Diakonie als auch die Arbeiterwohlfahrt ihre abgegebenen Angebote zurückgezogen haben. Damit ist der Weg frei für die Stadt Kulmbach, das ganze Thema neu anzugehen. 

Die neue Ausschreibung mit teils eklatant höheren Kosten für das Mittagessen der Schulkinder hatte seit Wochen für hitzige Debatten gesorgt. Zum einen, weil das Essen deutlich teurer geworden wäre, zum anderen, weil bisherige Anbieter die Frist für die Ausschreibung verpasst hatten und dann rausgefallen waren.

Erst für das übernächste Schuljahr soll es in Kulmbach jetzt eine neue Ausschreibung der Mittagsverpflegung geben, dann aber nicht für fünf Jahren, sondern nur für zwei.

Mit der kürzeren Zeitspanne werden auch die Kosten nicht so massiv steigen, hofft man, weil die Anbieter nicht schon fünf Jahre im Voraus mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie und dem demografischen Wandel rechnen müssen. Das neue Konzept soll außerdem frühzeitig auch den Elternbeiräten vorgestellt werden, damit, so heißt es in der Mitteilung der Stadt, auch die Eltern ihre Wünsche mit einbringen können.