© Swen Pförtner

Kontaktbeschränkungen nach Weihnachten: bei Verstößen droht empfindliches Bußgeld

Nach den Weihnachtsfeiertagen kommen ab morgen strengere Corona-Regeln auf uns zu – Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene. Die oberfränkische Polizei hat angekündigt, zu kontrollieren, ob diese Regeln auch eingehalten werden. Es finden zwar keine Patrouillen statt, sollten Hinweise auf Verstöße bei der Polizei eingehen, werde denen aber auf jeden Fall nachgegangen, sagt Polizeisprecherin Julia Küfner vom Präsidium in Bayreuth. Und das kann teuer werden:

Der aktuelle Bußgeldkatalog enthält Strafen von mindestens 250 Euro, die Obergrenze liegt bei 5.000 Euro. Es gibt immer Abweichungen nach oben und nach unten.

Die Regeln ab morgen beinhalten zum Beispiel:

  • Kontaktbeschränkungen für alle: Geimpfte und Genesen sollen sich mit maximal zehn Personen treffen.
  • Das soll sowohl im geschlossenen Raum als auch draußen gelten.
  • Sobald eine ungeimpfte Person dabei ist, gelten die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte.
  • Partys in Clubs: In einigen Bundesländern darf schon seit einiger Zeit nicht mehr getanzt werden. Schließungen sind nach dem letzten Bund-Länder-Beschluss von Anfang Dezember aber an den Inzidenzwert von 350 gekoppelt. Nun könnte bundesweit die Musik ausgehen. Clubs und Diskotheken werden voraussichtlich geschlossen.
  • Es soll neue Obergrenzen für Veranstaltungen geben. Länder mit einer hohen Inzidenz sollen Veranstaltungen absagen müssen.
  • Bund und Länder werden im Januar zu weiteren Beratungen zusammenkommen

 

(Symbolbild)