Kooperation mit Erfolg: Uni Bayreuth, Handwerker und Fraunhofer Institut entwickeln intelligenten Elektroknoten

Das ist ein Zukunftsthema besonders in Oberfranken, dass Wissenschaft und Praxis Hand in Hand arbeiten. Wie es funktionieren kann, zeigt der Bayreuther Elektroinnungs-Obermeister Bernd Zeilmann mit seiner Firma. Die hat in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut und der Uni Bayreuth ein intelligentes Energiesystem entwickelt, das jetzt für den renommierten Seifriz-Preis nominiert worden ist.

Das System sieht aus wie typische große Elektroschaltkästen. Ws der intelligente Elektroknoten kann, ist beeindruckend. Er speist Energie aus zum Beispiel Photovoltaikanlagen ein, wandelt sie um zum Verbrauch oder speichert sie. Knackpunkt ist ein Regelungssystem, das voll automatisch Sonnenscheindauer und Leistung einer Photovoltaikanlage vorausberechnet und die günstigsten Bedingungen für Energieverbrauch, Einspeisung und Speicherung sucht. Auf die Art, so teilt die Uni Bayreuth mit, werde beispielsweise der Speicher gefüllt, wenn es preislich am günstigsten sei und überschüssige Energie zur Verfügung stehe.

Wo braucht man so einen intelligenten Elektroknoten?  Bisher wird die Energieversorgung in Gebäuden einzeln berechnet und abgestimmt und geplant – das ist sehr teuer.  Mit einem intelligenten System, wie das  der Kooperation aus Handwerk, Uni und Fraunhofer in Bayreuth kann man massiv Geld sparen und nachhaltiger mit Energie wirtschaften.