Krieg im Bamberger Rotlichtmillieu: Mammutprozess neigt sich dem Ende entgegen

Im Mammut-Prozess um einen Machtkampf im Bamberger Rotlichtmilieu hat der Hauptangeklagte sein Schweigen gebrochen und die Vorwürfe bestritten. Er habe von den Buttersäure- und Brandanschlägen auf ein konkurrierendes Bordell in Bamberg erst im Nachhinein erfahren, ließ der 55-Jährige seinen Verteidiger vor dem Landgericht Bamberg verlesen.
Das 55-Jährige und sechs weitere Männer müssen sich wegen schwerer Brandstiftung, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung von September 2016 bis Januar 2017 verantworten.

Heute sollen in dem Prozess die Plädoyers gesprochen werden, ein Urteil könnte schon morgen fallen.