Romed Baumann in Deutschland in Aktion., © Marco Trovati/AP/dpa/Archivbild

Kriselnder Baumann vor Ski-Spektakel kämpferisch

Skirennfahrer Romed Baumann will bei den berühmten Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel zurück zu alter Stärke finden. «Besser geht immer», sagte der WM-Zweite im Super-G von 2021 über seinen bisherigen Saisonverlauf. Er müsse aber «nicht alles über den Haufen schmeißen».

Nach ordentlichem Beginn in Lake Louise und Beaver Creek hatte der 37-Jährige die Top Ten zuletzt regelmäßig verpasst. In Kitzbühel, wo er an diesem Freitag (11.30 Uhr/ZDF und Eurosport) bereits zum 17. Mal in einer Abfahrt auf der Streif starten wird, zählt der Sportler vom WSV Kiefersfelden daher nicht zu den Favoriten. Im Training am Donnerstag war er nur 21., damit aber noch bester Deutscher.

Die Rennergebnisse seien zuletzt schlechter gewesen als seine Leistungen. «Ich weiß, wie es einzuordnen ist und dass die letzten Rennen nicht übertrieben gut, aber auch nicht übertrieben schlecht waren», sagte der Routinier des deutschen Speed-Teams. Er sei «positiv gestimmt», betonte er mit Blick auf die WM in Frankreich vom 6. bis 19. Februar. Man könne so etwas wie seine Silber-Fahrt bei der WM vor zwei Jahren in Cortina d’Ampezzo aber nicht «einfach wieder locker aus dem Ärmel schütteln», sagte Baumann. «So ein Gefühl muss man aufbauen und daran arbeiten wir.»