Kritik an der Regierung: Oberfränkisches Handwerk wartet dringend auf Antworten

Die Diskussion um die Asylpolitik hat sich zwar etwas beruhigt, für das oberfränkische Handwerk bleibt die Spannung aber erhalten. Das hat der Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, Thomas Zimmer, gestern bei der Vollversammlung der Kammer deutlich gemacht.
Deutlich wie selten zuvor kritisiert der oberfränkische Kammerpräsident die Bundesregierung. Das Handwerk brauche keine Regierung, die sich von einer Krise zur nächsten hangele, sondern Antworten.
Zimmer führte einige Beispiele an. Die Dieselproblematik trifft die Handwerker besonders, denn Alternativen für ihre Fahrzeuge gibt es wenig. Auch zur Finanzierbarkeit der Sozialversicherungen, zu den Folgen des Brexit und internationalen Handelskonflikten, und vor allem auf die Frage, wie das Handwerk seine Fachkräfte von morgen finden solle, forderte Zimmer Antworten.