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Kritik an Pro-Kopf-Pauschale aus Thurnau stößt auf Gegenwind: Kreisrat Bartels hat dafür kein Verständnis

Die Kritik des Thurnauer Bürgermeisters Martin Bernreuther an den seiner Meinung nach zu hohen staatlichen Mietzahlungen für Vermieter, die ihre Wohnungen Asylbewerber zur Verfügung stellen, stößt auf Gegenwind. Der Grünen-Kreisrat Klaus Bartels habe kein Verständnis für die Äußerungen, sagte er der Bayerischen Rundschau. Bartels verweist darauf, dass der höhere Mietzins auch Gegenleistungen von den Vermietern erfordere. Beispielsweise müssen sie bei Behördengängen oder bei Arztbesuchen helfen.

Diesen Unterschied lasse sich nicht durch diese zu erbringenden Zusatzleistungen erklären, erwidert Bernreiter. Durch die vom Staat gewährte Pro-Kopf-Pauschale von 22 bis 25 Euro pro Person und Tag ergibt sich für eine Wohnung mit 100 Quadratmetern, in welcher sechs Personen leben, etwa 4.500 Euro monatliche Einnahmen. Dass verzerre die Erfolgschancen für Wohnungssuchende völlig, so Bernreuther abschließend.

 

Foto: Symbolbild