Kulmbacher Schlachthof in der Kritik: sind an alternativer Methode für Schweinebetäubung dran

Nach der Kritik der „Soko Tierschutz“, dass der Kulmbacher Schlachthof bei der Betäubung und Schlachtung von Schweinen gegen den Tierschutz verstößt, hat die Stadt Kulmbach angekündigt, in Zukunft Helium anstatt Kohlendioxid einsetzen zu wollen, berichtet die Bayerische Rundschau heute, betont aber auch, dass das Betäuben der Tiere mit CO2 zugelassen sei. Laut der Soko Tierschutz sei diese Methode aber eine Qual für die Tiere, da sie dabei angeblich zu lange bräuchten, bis sie betäubt seien. Der Schlachthof Kulmbach beschäftige sich seit längerem mit der Entwicklung einer alternativen Betäubungsmethode, heißt es. Dafür müsste aber auch umgebaut werden, da die Tiere bei der Betäubung im Moment in eine mit Kohlendioxid gefüllte Grube abgelassen würden. Helium sei aber leichter als Luft. Es sei bekannt, dass diese Methode im Vergleich zu CO2 besser sei, da die Tiere sanft einschliefen und dabei weniger Stresshormone ins Blut abgegeben würden.