Kulmbacher Tafel schließt nicht: Die Helfer brauchen aber Untertstützung

Es ist nur ein Gerücht – die Kulmbacher Tafel wird nicht schließen, weil sie schlecht versorgt wird. Solchem Hörensagen tritt die Leiterin der Kulmbacher Tafel, Elfriede Höhn, heute in der Bayerischen Rundschau entgegen.
Auch im Radio Plassenburg-Gespräch hat die Chefin der Tafel in Kulmbach erst deutlich gemacht, dass die Tafel von den Geschäften in der Stadt hervorragend unterstützt wird und sehr viele Lebensmittel abholen darf um Bedürftigen zu helfen.

3.000 Menschen in Kulmbach haben einen so genannten Berechtigungsschein, bedeutet, sie bekommen Vergünstigungen, weil sie wenig Einkommen haben.
350 von ihnen gehen regelmäßig dienstags und donnerstags in die Kulmbacher Blaich zur Tafel, um sich dort für wenig Geld mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Gebrauchs zu versorgen. Die Tafel bekommt so viel, dass sie an den beiden Ausgabetagen pro Woche festhält.

Was fehlt, sind allerdings ehrenamtliche Helfer bei der Ausgabe und beim Einsortieren der Waren. Nach 14 Jahren gibt’s nämlich bei der Kulmbacher Tafel einen Generationswechsel. Wer mithelfen will, kann sich direkt an die Vereinsvorsitzende wenden, Elfriede Höhn. Tel.: 09225 6866.