Laden auf, Laden zu: Kik und Takko hatten oberfrankenweit die Polizei im Haus

Die beiden Textildiscounter Kik und Tacco haben mit ihren Ladenöffnungen am Karsamstag einen oberfrankenweiten Einsatz der Polizei ausgelöst. Das hat Polizeisprecher Alexander Czech der Bayerischen Rundschau bestätigt. In den Landkreisen Kronach, Hof, Wunsiedel, Kulmbach und Bayreuth waren Polizeistreifen ausgerückt um die Filialen der Textildiscounter wieder schließen zu lassen.
Takko und Kik hatten sich auf das VGH-Urteil zu den Schuhläden berufen und geöffnet, weil sie zum Teil auch Schuhe anbieten. Wie bei Tedi ein paar Wochen zuvor hätten aber alle andere Waren abgedeckt – beziehungsweise die Verkaufsbereiche getrennt werden müssen.
Takko erklärt in der Bayerischen Rundschau, man bewege sich im rechtlichen Rahmen und sehe keinen Verstoß, lässt die von der Polizei geschlossenen Filialen aber zu. Kik  sieht sich unverzichtbar für die tägliche Versorgung, will die Anordnungen juristisch prüfen lassen und  im Zweifel rechtliche Schritte einleiten. Unterdessen geht’s bei den Landratsämtern als Ordnungsbehörde um die Höhe der Geldbuße, die kann bis zu 5.000 Euro betragen.