Ladesäulen auf dem EKU-Platz: Kulmbacher Fachmann kritisiert Planung

Der Kulmbacher EKU-Platz ist fertig, seit einigen Wochen kann man wieder drauf parken und für die Gestaltung gibt’s viel Lob. Einer hat allerdings einen Makel gefunden. Der ehemaligen Kulmbacher Grünen-Vorsitzende und Ingenieur Jürgen Öhrlein kritisiert, dass die Stadtwerke auf dem EKU-Platz eine Ladesäule für zwei E-Autos vorbereitet haben. Die gehörten unter die Erde, am besten in die Tiefgarage, argumentiert Öhrlein in der Bayerischen Rundschau. Der Grund: bei Temperaturen über 35 Grad laufe der Ladevorgang nicht ohne Komplikationen und 35 Grad würden in einem Auto sehr schnell erreicht.
Die Reaktion der Kulmbacher Stadtwerke: oberirdisch seien die beiden Ladesäulen besser zugänglich und verfügten dann auch über eine Notabschaltung.

Wenn die städtischen Ladesäulen Nummer drei und vier erst mal installiert sind, soll der Strom für E-Autos dort zunächst kostenlos sein. Aktuell betreibt die Stadt bereits zwei solcher Ladesäulen, am Gesundheitsamt und am Kulmbacher Klinikum.