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Land finanziert Zusatz-Schulbusse bis zu den Sommerferien

München (dpa/lby) – Zum Schutz vor Corona-Ansteckungen finanziert die Staatsregierung zusätzliche Schulbusse nun bis zum Beginn der Sommerferien. Für das entsprechende Sonderprogramm werden weitere 20 Millionen Euro bereitgestellt. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen. Damit übernimmt der Freistaat weiterhin hundert Prozent der Kosten, die den Kommunen für die Bereitstellung zusätzlicher Schulbusse entstehen. Bislang waren in diesem Jahr 20 Millionen Euro, aber nur für die Zeit bis zu den Osterferien, vorgesehen gewesen.

Man wolle für Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler sorgen, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach der Videoschalte des Kabinetts in München. Das gelte vor allem vorausschauend für die Zeit, wenn es wieder mehr Präsenzunterricht geben werde. Man lasse die Kommunen mit dieser Aufgabe und den Kosten nicht alleine.

Schon im vergangenen Jahr griff der Freistaat den eigentlich für die Finanzierung der Schulbusse zuständigen Kommunen unter die Arme, um auf dem Schulweg Ansteckungsrisiken zu reduzieren. Mehrere hundert sogenannte Verstärkerbusse waren im Herbst zeitweilig im Einsatz.

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