Landesinstitut für vernetzte Lebensmittelwissenschaften: Kulmbach soll Standort werden

Noch dieses Jahr soll Kulmbach ein Landesinstitut für vernetzte Lebensmittelwissenschaften bekommen. Das hat das Kabinett letztes Jahr beschlossen. Damit würde in Kulmbach eine deutschlandweit einzigartige Einrichtung entstehen, die die akademische Forschung und Lehre sowie das staatliche Handeln im Bereich der Lebensmittelsicherheit vernetzt.

Die Schwerpunkte sollen in den Bereichen angewandtes Lebensmittelrechts, wissenschaftliche Bewertung lebensmittelbedingter Risiken und in der Marktüberwachung liegen.

In einem Brief an Staatsminister Thorsten Glauber drückt der Kulmbacher Oberbürgermeister Schramm ein bisschen auf die Tube. Die Stadt Kulmbach freue sich sehr über das geplante Institut und sei bereit, am Bau des Instituts mitzuwirken, etwa bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Schramm schlägt die  ehemaligen Kulmbacher Spinnerei als Standort vor und das Grüne Zentrum, das dort gerade geplant wird. Dort wäre das neue Institut für vernetzte Lebensmittelwissenschaften dann unter einem Dach mit der  Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, dem Kompetenzzentrum für Ernährung und dem Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten.

Der Kulmbacher OB lädt den Minister ein, das weitere Vorgehen in einem direkten Gespräch abzustimmen.