Landeskirche verleiht „Pechmann-Preis“: zwei Projekte aus der Region unter den Geehrten

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern verleiht am Abend in München den Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preis. Er fördert Projekte, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Zu den Geehrten in diesem Jahr gehören auch zwei Projekte aus unserer Region. Zum einen wird das TIK, das Theater in der Kirche, aus Neuenmarkt ausgezeichnet. In ihrer Inszenierung von „Die Nacht von Flossenbürg“ setzt sich die Gruppe mit der Todesnacht des Pfarrers und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager Flossenbürg auseinander. Auch das P-Seminar „13 Führerscheine – 13 jüdische Schicksale“ des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels gehört zu den Preisträgern. Die Schüler haben Schicksale von Menschen rekonstruiert, denen im Dritten Reich der Führerschein entzogen worden war, weil sie Juden waren. Die Preisverleihung findet um 18 Uhr statt. Es gibt einen Livestream unter www.pechmann-preis.de.