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Landesstiftung Coburg feiert 100-jähriges Jubiläum

Coburg (dpa/lby) – Die Landesstiftung Coburg feiert am Freitag ihr 100-jähriges Jubiläum. Sie wurde am 9. August 1919 durch den damaligen Freistaat Coburg gegründet. «Ziel war es, das herzogliche Erbe des Freistaats zu retten», sagte Matthias Müller, Leiter der Landesstiftung Coburg. Denn schon wenige Monate nach der Gründung der Stiftung wurde der Freistaat Coburg aufgelöst, seit Juli 1920 gehört die Region rund um die oberfränkische Stadt zu Bayern.

Inzwischen verwalten rund 130 Mitarbeiter Schloss Ehrenburg, Schloss Rosenau, die Veste und das Zeughaus in Coburg. Auch die Kunstsammlungen in der Veste, das Naturkunde-Museum und das Museum für Modernes Glas zählen zur Stiftung. «Sie pflegt und mehrt regionale Kulturschätze und macht diese der Bevölkerung zugänglich. Auf diese Weise stärkt sie die regionale Identität Coburgs», teilte Kunstminister Bernd Sibler mit.

Die Kulturschätze der Stiftung reichen von Rüstungen und Waffen, Jagdgeräten und Kutschen bis zu Bildern von berühmten Malern wie Albrecht Dürer. Das bedeutendste Kunstgut ist aber wohl das Coburger Hedwigsglas. Das besondere Glas war ein Geschenk an Martin Luther und steht auf der Liste der «100 Heimatschätze Bayerns».