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Landräte fordern zeitnah eine digitale Plattform für Schulen

München (dpa/lby) – Die Schulen im Freistaat sollen aus Sicht der bayerischen Landräte möglichst bald alle ihre Daten auf einem landesweiten, zentralen Server speichern können. «Wir warten, dass endlich eine Entscheidung fällt», sagte Landkreistagspräsident Christian Bernreiter (CSU) am Dienstag in München. Nach ersten Gesprächen mit dem Kultusministerium erwarte er bald eine Lösung, wie eine sogenannte Bayern-Cloud aussehen könnte. Pläne sehen unter anderem einen virtuellen Arbeitsplatz für Lehrer und Schulverwaltung vor, hieß es vom Landkreistag. Außerdem könne die Plattform zur sicheren Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und Lehrern genutzt werden. Erste Inhalte sollten bis zur politischen Sommerpause stehen.

Bernreiter forderte, dass das Verwaltungsprogramm von der öffentlichen Hand betrieben werden sollte. Mit einem zentralen Computersystem könnte Fachpersonal für Wartung und Betrieb gebündelt werden und Schulen bräuchten keine eigenen Server mehr.

An diesem Mittwoch und Donnerstag kommen die bayerischen Landräte im unterfränkischen Veitshöchheim (Landkreis Würzburg) zusammen, um über aktuelle politischen Themen und Probleme der Kreisbehörden zu sprechen. Ein Hauptthema werde der Fachkräftemangel auf dem Land sein, erklärte Bernreiter vorab.