Lebensgefährliche Irrfahrt: 38-jähriger Lasterfahrer steht ab Montag vor Gericht

Eine lebensgefährliche Irrfahrt mit dem LKW durch fast ganz Oberfranken hat Anfang des Jahres bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Ab kommenden Montag, 17.9., steht der 38-jährige Lasterfahrer in Coburg vor Gericht. Der Mann soll vor der Amokfahrt Drogen genommen haben und deshalb schuldunfähig gewesen sein. Er war kreuz und quer, teilweise ohne Licht, über Bundesstraßen und Autobahnen durch die Landkreise Coburg, Haßberge und Bamberg gefahren, andere Lastwagen gerammt und Polizeiautos demoliert. Fünf Menschen wurden verletzt. In Coburg fuhr er in eine Sackgasse und manövrierte sich wieder heraus, indem er Streifenwagen und andere Autos beschädigte. Der Mann aus Schleswig-Holstein konnte erst mit Hilfe eines Polizeihubschraubers gestoppt werden.