Legal highs auch in Kulmbach in: LKA sprengt internationalen Händlerring

Ein junger Kulmbacher steht deswegen gerade vor Gericht – er hatte sich Badesalz und Kräutermischungen im Internet bestellt – so genannte legal highs. Der 28-Jährige muss sich wegen Drogenmissbrauchs verantworten.

Hintergrund ist, dass die Hersteller solcher legal highs in kurzen Zeitabständen die Rezepturen ändern um einer Strafverfolgung zu entgehen, wenn nicht genau definiert ist, was drin ist.  Das bringt aber auch für die Konsumenten ungeahnte Risiken, denn die Wirkstoffe gleichnamiger Produkte ändern sich oft von einem Tag auf den anderen – keiner weiß wirklich welches Gift sich die Konsumenten da einverleiben.

Das Bayerische Landeskriminalamt hat jetzt einen weltweiten Händlerring mit solchen neuen psychoaktiven Stoffen – wie sie im Behördendeutsch heißen – gesprengt. Das teilt das Innenministerium heute mit.  Nächste Woche sollen die Details bekannt gegeben werden.

Laut Statistik sind in den Jahren 2016 und 2017  40, beziehungsweise 37 Menschen in Bayern nach dem Konsum solcher legal highs gestorben.